Thermografie
Mit Hilfe der Thermografie (auch als Infrarot-Thermografie bezeichnet) können die Oberflä­chentemperaturen von Gebäuden oder Bau­teilen erfasst und bildhaft („Thermogramm“) dargestellt werden. Aus der Auswertung die­ser Thermogramme können Rückschlüsse auf Wärmebrücken, Bauteilbesonderheiten, Luftundichtheiten sowie Baumängel geschlos­sen werden. Zur Durchführung der Thermo­grafie wird eine Infrarotkamera eingesetzt, welche die von jedem Objekt ausgehende Wär­mestrahlung (Infrarotstrahlung) erfasst, elek­tronisch weiterverarbeitet und darstellt.
Transmissionswärmeverlust
Wärmestrom durch ein Außenbauteil. Es gilt: Je kleiner der Wert, um so besser ist die Dämm­wirkung der Gebäudehülle. Durch Bezug auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche liefert der Wert einen wichtigen Hinweis auf die Qualität des Wärmeschutzes. Nach der En­ergieeinsparverordnung liegen die zulässigen Höchstwerte zwischen 1,55 (große Nicht­wohngebäude mit Fensterflächenanteil über 30 %) und 0,44 W/(m2K) (kleine Gebäude). Beim Passivhaus liegen die Grenzwerte bei < 0,15 (opake Bauteile) und < 0,8 W/(m²K) (für Fenster).