Passivhaus
vom Passivhaus Institut in Darmstadt (Dr. Feist) erarbeitetes Konzept mit einem Heizwä­rmebedarf von 15 kWh/(m²a). Durch Vermeidung von Wärmeverlusten (Dämmung, Dreicfachvergalsung etc.), Nutzung von Wärmegewinnen (solare Erträge, elektrische Geräte, Bewohner etc.) und konsequente Wärmerückgewinnung ist das Passivhaus der aktuell effizienteste Baustandard.
Plug & Play
Plug and Play (englisch für „einstecken und abspielen“ oder „anschließen und loslegen“), ist ein Begriff aus dem Gebiet der Computertechnologie, mit dem man die Eigenschaft eines Computers beschreibt, neue Geräte – meist Peripheriegeräte – anschließen zu können, ohne anschließend Gerätetreiber zu installieren oder Einstellungen vornehmen zu müssen.

Plus-Energie-Haus
Ähnlich dem Null-Energie-Haus, die Photo-voltaik-Anlage ist jedoch so groß dimensio­niert, dass der benötigte Strom für Heizung, Warmwasserbereitung und Haushaltsstrom sogar überkompensiert werden kann, also rechnerisch ein „Plus“ herausspringt. Sinnvoll ist das Passivhaus als Basis eines Plus-Energie-Hauses.
Primärenergie
Unter Primärenergie versteht man den Ener­giegehalt der natürlichen fossilen und erneu­erbaren Energiequellen. Dabei handelt es sich einerseits um Energierohstoffe wie Kohle, Erd­öl, Erdgas etc. und andererseits um erneuer­bare Energiequellen wie Wasserkraft, Biomas­se und Sonnenenergie. Als Sekundärenergie bezeichnet man demgegenüber den Energie­gehalt von Energieträgern, die erst durch die Weiterverarbeitung von Primärenergieträgern gewonnen werden, z. B. elektrischer Strom.

Primärenergiebedarf
Energiemenge, die zur Deckung des Jahresheiz­energiebedarfs, des Trinkwasserwärmebedarfs sowie des Strombedarfs benötigt wird unter Berücksichtigung der zusätzlichen Energie­menge, die durch vorgelagerte Prozessketten außerhalb der Systemgrenze „Gebäude“ bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der eingesetzten Brennstoffe entsteht.