Dampfbremse, Dampfsperre
Die Dampfbremse stellt, wie auch die Dampf­sperre, einen Teil der Luftdichtheit des Hauses her. Im Unterschied zur Dampfsperre wird die Dampfdiffusion jedoch nur „gebremst“ (abge­mindert) und nicht verhindert. Diese Diffusion ist ein sehr langsamer Vorgang und hat nichts mit Undichtheit zu tun.
Diffusion

Gasmoleküle (Dampf ist gasförmiges Wasser) sind wegen ihres hohen Energiegehaltes ständig in Bewegung und füllen den ihnen zur Verfügung stehenden Raum gleichmäßig aus. Dieser Gleichgewichtszustand erzeugt bei einer bestimmten Temperatur einen bestimmten Gas- oder Dampfdruck. Tritt ein Dampfdruckgefälle auf, z. B. wenn innen und außen verschiedene relative Luftfeuchtigkeiten vorherrschen, erfolgt eine Ausgleichsströmung, die Diffusion genannt wird. Der Antrieb für diese Strömung ist weder der Temperaturunterschied noch der Luft- oder Winddruck, sondern allein die Eigenbewegung der Dampfmoleküle. Die Diffusion ist deshalb ein sehr langsamer Vorgang (Stunden bis Tage). Die Dampfdiffusionswiderstandszahl µ gibt an, wie stark ein Baustoff den Dampf zurückhält.


dezentrale Lüftung
Das Lüftungsgerät befindet sich in dem zu belüftenden Raum.
DIN 1946-6 "Lüftung von Wohnungen"

Ein Lüftungskonzept muss beim Lüften für Wohnungen, Gebäuden und Räumen nach der DIN 1946-6 ausgelegt sein. Diese besagt im Rahmen von Lüftung von Wohnungen die Allgemeine Anforderungen, die Anforderungen zur Bemessung, Ausführung und Kennzeichnung, Übergabe (Abnahme) und Instandhaltung.


DIN EN 13829
Die Luftdichtigkeitsmessung von Gebäuden muss nach dem in der DIN EN 13829
(Wärmetechnisches Verhalten von Gebäuden - Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Gebäuden - Differenzdruckverfahren) definierten Verfahren durchgeführt werden.